Am Samstag, den 30. August war es wieder soweit: Die Bundes- und Kulturhauptstadt Wien wurde an diesem Tag zum wiederholten Male zur Blasmusikhauptstadt Österreichs wo bis zu 1000 Blasmusikerinnen und Blasmusiker aus Österreich, Südtirol und Liechtenstein die Stadt in eine Wolke aus farbenfrohen Trachten und mitreißender Musik verwandelten.
Pünktlich um 11:00 Uhr starteten die Musikvereine mit den Standkonzerten entlang des Blasmusikpfads auf den wunderbaren Plätzen in der Wiener Innenstadt.
Ganz gleich, ob am Herbert-von-Karajan-Platz bei der Wiener Staatsoper, am Stock-im-Eisen-Platz in unmittelbarer Nähe zum Wiener Stephansdom, am Graben in Sichtweite der Dreifaltigkeitssäule, am Michaelerplatz neben dem Michaelertrakt der Hofburg oder direkt am Heldenplatz.
Überall das gleiche erfreuliche Szenario. Binnen Sekunden nach Spielbeginn bildeten sich Menschentrauben und die Reaktionen der vielen Menschen waren mehr als erfreulich.
Lob und Anerkennung von allen Seiten, von den Wiener*innen, von den vielen Besucher*innen aus den Bundesländern und von den vielen Tourist*innen aus dem Ausland und – das sei explizit erwähnt – keine Beschwerden über „Lärmbelästigung“ im weitesten Sinne.
Wie in den „guten alten Zeiten“ – immerhin fand das Österr. Blasmusikfest heuer bereits zum 43. Mal statt – startete um 16:00 Uhr eine Musikparade vom Maria-Theresien-Platz über die Ringstraße zum Rathausplatz.
Seinen Abschluss fand die Veranstaltung mit einem großartigen Gesamtspiel aller Musiker*innen auf dem Wiener Rathausplatz.
Es dirigierten der künstlerische Leiter des Österr. Blasmusikfestes, Bundeskapellmeister-Stellvertreter und Landeskapellmeister von Wien, Herbert Klinger, Landeskapellmeister-Stv. Mag. Daniel Muck und der Landeskapellmeister vom Burgenland, Mag. Johann Kausz.
Nach einer Idee von LKPM Herbert Klinger fand selbstverständlich auch das Jubiläum „200 Jahre Johann Strauss“ beim diesjährigen Blasmusikfest seinen Niederschlag.
Landeskapellmeister-Stv. Mag. Daniel Muck arrangierte speziell für das Österr. Blasmusikfest ein Werk unter dem Titel „Ein Walzer-Strauß“ aus drei bekannten Strauss-Walzern: Rosen aus dem Süden (op. 388), Wo die Zitronen blühen (op. 364), Kaiserwalzer (op. 437).
Die Umsetzung dieser unverwechselbaren Melodien durch das Gesamtorchester mit bis zu 1000 Musiker*innen am Wiener Rathausplatz war beeindruckend.
Der ungezwungene Ausklang dieses wunderbaren Tages fand diesmal direkt am Rathausplatz statt, wo die Musiker*innen über Einladung der Stadt Wien von den Gastronomen des jährlichen Filmfestivals bestens versorgt wurden.
Die vielen positiven Eindrücke und Erlebnisse im Laufe des Tages zeigten eindrucksvoll:
Blasmusik ist gelebte Gemeinschaft!
Blasmusik ist beeindruckend, leidenschaftlich und lebendig!
Sie begeistert und bewegt sowohl Musikerinnen und Musiker als auch das Publikum!
Abschließend ergeht ein großes Danke an die Stadt Wien für die finanzielle Unterstützung und an Stadt Wien Marketing für die perfekte organisatorische Umsetzung!
